Diese Seite beschreibt, wie bei einem Wechsel auf das WEBSALE Shopsystem (oder bei einem Versionswechsel innerhalb von WEBSALE) mit bestehenden Daten umgegangen wird. Im Fokus stehen:Documentation Index
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- Daten, die tatsächlich migriert werden (z. B. Bewertungen, Bestellungen, Merklisten, Gutscheine), und
- Daten, die über Schnittstellen von Drittsystemen (z. B. ERP/Warenwirtschaft) an WEBSALE geliefert werden (z. B. Produkte, Kategorien, Kundenstammdaten).
Allgemein
Für alle Datenbereiche sollten im Prinzip die gleichen Fragen gestellt werden:- Liegen die Daten in einem führenden System (z. B. ERP) vor oder im bisherigen Shopsystem?
- Gibt es Schnittstellen, über die die Daten künftig an WEBSALE übergeben werden sollen?
- Ist ein Export der bestehenden Daten möglich (z. B. CSV, Datenbankdump, API)?
- Passen die vorhandenen Datenstrukturen zu den Felddefinitionen des WEBSALE Shopsystems oder ist eine Konvertierung notwendig?
Datenbereiche im Detail
Schnittstellen
In vielen Projekten erfolgt der Datenaustausch bereits über automatisierte Schnittstellen. Daher ist die Betrachtung der Schnittstellen oft der einfachste und wichtigste erste Schritt in der Datenmigration. Werden im bisherigen Shopsystem bereits Schnittstellen zum Import und Export von Daten genutzt (z. B. zu ERP-/Warenwirtschaftssystemen, PIM, CRM, Payment- oder Versanddienstleistern), bleiben diese externen Systeme in der Regel auch nach dem Wechsel auf WEBSALE führend. Im Rahmen der Migration müssen diese Systeme an die Schnittstellen des WEBSALE Shops angebunden werden. Im Vordergrund stehen dabei:- Zuordnung der bisherigen Endpunkte und Formate zu den WEBSALE Schnittstellen
- Anpassung von Formaten, Feldern und Protokollen (Mapping)
- technische Tests der Datenübertragungen für Import und Export
Produkte & Kategorien
Für Produkte und Kategorien gibt es typischerweise zwei Szenarien:ERP-/PIM-geführt
Produkte und Kategorien werden in einem ERP-, Warenwirtschafts- oder PIM-System gepflegt und per Schnittstelle an den Shop übergeben. Bei der Umstellung auf WEBSALE steht daher die Anbindung bzw. Anpassung der Schnittstellen im Vordergrund (siehe Abschnitt „Schnittstellen“). Eine separate einmalige Datenmigration ist in diesem Fall meist nicht erforderlich, da die Daten weiterhin laufend aus dem führenden System geliefert werden.Shop-geführt
Produkte und Kategorien wurden bisher direkt im bisherigen Shopsystem gepflegt und nicht über Schnittstellen aus einem ERP/PIM übernommen. In diesem Fall müssen die Daten aus dem bisherigen Shopsystem exportiert, bei Bedarf in das WEBSALE Format konvertiert und anschließend in den WEBSALE Shop importiert werden. Dabei ist insbesondere das Feldmapping, also die Zuordnung der Felder des bisherigen Shopsystems zu den Feldern im WEBSALE Datenmodell, zu berücksichtigen. Die Zuordnung erfolgt im Konfigurationsknotencontent.usedFields (siehe Abschnitt „Konfiguration des Shops“).
Kundendaten
Kundendaten umfassen z. B. Stammdaten (Name, Adress- und Kontaktdaten), Liefer- und Rechnungsadressen, bonitätsrelevante Hinweise, erlaubte bzw. gesperrte Zahlungsarten, Kundengruppen, kundenspezifische Sortimente, kundenindividuelle Preise und Rabattstaffeln sowie weitere Konditionen. Für Kundendaten gibt es typischerweise zwei Szenarien:ERP-/CRM-geführt
Kundendaten und Konditionen werden in einem ERP-, Warenwirtschafts- oder CRM-System gepflegt und per Schnittstelle an den Shop übergeben. Bei der Umstellung auf WEBSALE steht daher die Anbindung bzw. Anpassung der Schnittstellen im Vordergrund (siehe Abschnitt „Schnittstellen“). Kundenabhängige Einstellungen wie zulässige Zahlungsarten, Preislisten, Rabatte, Sortimentsbeschränkungen und Bonitätshinweise bleiben im führenden System und werden von dort an den WEBSALE Shop übermittelt. Eine separate einmalige Datenmigration ist in diesem Szenario meist nur eingeschränkt erforderlich, da die Daten weiterhin laufend aus dem führenden System geliefert werden.Shop-geführt
Kundendaten und kundenspezifische Konditionen wurden bisher direkt im bisherigen Shopsystem gepflegt und nicht über Schnittstellen aus einem ERP-/CRM-System übernommen. In diesem Fall müssen die relevanten Daten (Stammdaten, Statusinformationen, Zahlungsartenfreigaben/-sperren, kundenspezifische Preise, Sortimentszuordnungen usw.) aus dem bisherigen Shopsystem exportiert, bei Bedarf in das WEBSALE-Format konvertiert und anschließend in den WEBSALE Shop importiert werden. Dabei ist sicherzustellen, dass die Zuordnung zu Kundengruppen, Preislisten, Zahlungsarten und ggf. kundenspezifischen Sortimenten korrekt im WEBSALE Shop abgebildet wird.Kundenlogins & Passwörter
Kundenlogins bestehen im Wesentlichen aus der Kombination aus Zugangsdaten (z. B. E-Mail-Adresse oder Kundennummer) und Passwort. Aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen werden Passwörter im WEBSALE Shop niemals im Klartext gespeichert, sondern ausschließlich in Form kryptographischer Hashwerte. Für die Migration von Kundenlogins ergeben sich im Wesentlichen zwei Szenarien:Passwort-Hashes können übernommen werden
Im bisherigen Shopsystem werden Passwörter ebenfalls nicht im Klartext, sondern gehasht gespeichert und die verwendeten Hashverfahren sowie die benötigten technischen Informationen (z. B. Salt, Parameter) sind bekannt bzw. exportierbar.In diesem Fall ist es möglich, die bestehenden Passwort-Hashes datenschutzkonform zu übernehmen und in das WEBSALE-System zu überführen. So können Kunden nach dem Systemwechsel ihre gewohnten Zugangsdaten weiterverwenden und sich ohne erneute Passwortvergabe im WEBSALE Shop anmelden.
Passwort-Übernahme ist nicht möglich
Ist eine technische Übernahme der bisherigen Passwort-Hashes nicht möglich (z. B. aufgrund proprietärer oder unbekannter Verfahren oder fehlender Zugriffsmöglichkeiten), werden zwar die Kundenkonten in den WEBSALE Shop übernommen, jedoch ohne das bisherige Passwort. In diesem Fall übernimmt der WEBSALE Shop die Benutzerführung, damit Kunden ihr Passwort einfach neu vergeben können, z. B. über:- eine gezielte Aufforderung zur Passwortneuvergabe beim ersten Login-Versuch und
- die übliche „Passwort vergessen“-Funktion mit E-Mail-Link.
Bestellhistorie im Kundenkonto
Dieser Abschnitt bezieht sich auf die Anzeige von Bestellungen im Kundenkonto (Bestellhistorie, Bestellstatus, Detailansicht der Aufträge) aus Sicht des Kunden. Er beschreibt nicht die technische Übergabe neuer Bestellungen aus dem Shop an ein ERP-/Warenwirtschaftssystem zur weiteren Verarbeitung, sondern die Anbindung bzw. Migration der Daten, die im Shop für die Bestellübersicht genutzt werden. Für die Bestellhistorie im Kundenkonto gibt es typischerweise zwei Szenarien:ERP-/Warenwirtschaft-geführt
Bestellungen werden zentral in einem ERP- bzw. Warenwirtschaftssystem geführt. Der Shop nutzt in diesem Fall eine Anbindung, die Bestelldaten und Bestellstatus aus dem ERP zur Anzeige im Kundenkonto bereitstellt. Dadurch können im WEBSALE Shop nicht nur Bestellungen angezeigt werden, die über den Online-Shop ausgelöst wurden, sondern auch Bestellungen, die über andere Kanäle (z. B. Telefon, Katalog/Print, Filiale) erfasst wurden. Bei der Umstellung auf WEBSALE steht in diesem Szenario die Anbindung bzw. Anpassung dieser Order-Management-/Anzeige-Schnittstelle im Vordergrund (siehe Abschnitt „Schnittstellen“). Die bestehende Anbindung kann in der Regel weiterverwendet bzw. auf die WEBSALE Schnittstellen umgestellt werden.Shop-geführt
Besteht keine Anbindung für die Anzeige von Bestellungen aus einem ERP-/Warenwirtschaftssystem, werden Bestellungen im Kundenkonto in der Regel direkt aus der Datenbank des bisherigen Shopsystems angezeigt. In diesem Fall müssen die Bestellungen aus dem bisherigen Shopsystem exportiert, bei Bedarf in das WEBSALE-Format konvertiert und anschließend in den WEBSALE Shop importiert werden. Für eine saubere Migration sind insbesondere folgende Informationen relevant:- eindeutige Kundenkennung (UserIndex),
- Bestellnummer und Bestelldatum,
- Bestellstatus,
- Zahlart und Versandart,
- Bestellpositionen (Artikel, Menge, Preise).
Produkt- & Kundenbewertungen
Produkt- und Kundenbewertungen werden in der Regel nicht in ERP-, Warenwirtschafts- oder PIM-Systemen geführt, sondern über eigene Bewertungsfunktionen des Shopsystems oder über spezialisierte Drittanbietersysteme (z. B. eKomi, Trusted Shops, Trustpilot). Die Bewertungen werden dabei üblicherweise über den Produktindex dem jeweiligen Produkt zugeordnet. Für die Migration und weitere Nutzung von Bewertungen gibt es typischerweise zwei Szenarien:Bewertungen über externe Dienstleister
Werden Bewertungen von einem externen Dienstleister verwaltet, verbleiben die eigentlichen Bewertungsdaten in der Regel beim Dienstleister. Im Rahmen der Umstellung auf WEBSALE sind dann vor allem folgende Punkte relevant:- Einbindung der benötigten Widgets, Skripte oder Plugins des Dienstleisters in die Templates der WEBSALE Storefront,
- Sicherstellung, dass die Zuordnung der Bewertungen zu Produkten weiterhin funktioniert (z. B. über Produkt-ID, SKU oder URL),
- Übernahme oder Neuimplementierung der Prozesse für Bewertungsanfragen, z. B. automatische Versendung von Bewertungsaufforderungen nach einer Bestellung (API-Aufruf, Exportdatei, Webhook o. Ä.).
Bewertungen im bisherigen Shopsystem (shop-eigenes Bewertungssystem)
Wurden Produkt- und ggf. Kundenbewertungen bisher direkt im bisherigen Shopsystem gespeichert, können diese in das WEBSALE System übernommen werden, sofern ein geeigneter Export möglich ist. In diesem Fall gilt:- Export der Bewertungen aus dem bisherigen Shopsystem (z. B. Produktkennzeichnung, Bewertungswert, Bewertungstext, Datum, Freigabestatus, optional Kunden- oder Bestellbezug),
- Konvertierung in das WEBSALE-Format und Zuordnung zu den entsprechenden Produkten im WEBSALE Shop,
- Import der Bewertungen in das WEBSALE Bewertungssystem.
Merklisten & Wunschlisten
Merklisten bzw. Wunschlisten sind für viele Kunden ein wichtiger Bestandteil des Einkaufserlebnisses. Sie ermöglichen es, Produkte über einen längeren Zeitraum zu beobachten, zu vergleichen und zu einem späteren Zeitpunkt zu bestellen. Gerade bei wiederkehrenden Bestellungen oder höherpreisigen Artikeln tragen Merklisten dazu bei, dass Kundenbeziehungen stabil bleiben und Kaufentscheidungen vorbereitet werden. Merk- und Wunschlisten werden in der Regel nicht in ERP-, CRM- oder Warenwirtschaftssystemen geführt, sondern direkt im jeweiligen Shopsystem gespeichert. Für die Migration bedeutet dies in der Praxis:- Die Einträge der Merk- bzw. Wunschlisten müssen aus dem bisherigen Shopsystem exportiert werden.
- Die Daten (insbesondere Zuordnung zu Kundenkonten und Produkten) müssen bei Bedarf in das WEBSALE-Format konvertiert werden. Wichtig sind dabei vor allem:
- eine eindeutige Kundenkennung,
- eine eindeutige Produktreferenz (z. B. Produktindex).
- Anschließend werden die konvertierten Daten in den WEBSALE Shop importiert.
Newsletter-Abonnements
Newsletter-Abonnements werden entweder in einem externen Newslettersystem oder direkt im bisherigen Shopsystem verwaltet.Externe Newsletter-Systeme
Werden Newsletter-Abonnements bereits über ein externes System (z. B. Inxmail, CleverReach oder vergleichbare Anbieter) verwaltet, verbleiben die Verteiler und Abonnentendaten in der Regel in diesem System. Bei der Umstellung auf WEBSALE sind dann folgende Punkte relevant:- Einbindung bzw. Anpassung der bestehenden Integration des Newsletter-Anbieters im WEBSALE Shop (Formulare, An- und Abmeldeprozesse, ggf. Tracking-Parameter),
- Sicherstellung, dass Anmeldungen und Abmeldungen weiterhin korrekt an den externen Anbieter übergeben werden (z. B. per API, Formular-POST, Webhook).
Shop-eigenes Newslettersystem
Wurden Newsletter-Abonnements bisher direkt im bisherigen Shopsystem verwaltet, können diese Daten in das WEBSALE Newslettersystem übernommen werden, sofern ein geeigneter Export möglich ist. Typischer Ablauf:- Export der Abonnentendaten aus dem bisherigen Shopsystem (z. B. E-Mail-Adresse, optional Name, Anmeldedatum, Opt-In-Status, Sprache, Interessen/Listen),
- Konvertierung in das WEBSALE-Format,
- Import in das WEBSALE Newslettersystem.
Gutscheine
Gutscheine sind ein wichtiges Marketing- und Serviceinstrument. Nach einem Systemwechsel sollte sichergestellt sein, dass Gutscheine, die sich noch im Umlauf befinden, auch im neuen System weiterhin eingelöst werden können. Für die Verwaltung von Gutscheinen gibt es typischerweise zwei Szenarien:ERP-/Warenwirtschaft-geführt
Werden Gutscheine in einem ERP- bzw. Warenwirtschaftssystem erstellt und verwaltet (z. B. Anlage, Gültigkeitszeitraum, Restwerte, Einlösestatus), ist dieses System führend. Bei der Umstellung auf WEBSALE muss die bestehende Gutscheinlogik weiterhin über das Warenwirtschaftssystem bereitgestellt werden. Dazu ist die Anbindung bzw. Anpassung der entsprechenden Schnittstellen erforderlich (siehe Abschnitt „Schnittstellen“). Auf diese Weise ist gewährleistet, dass:- bestehende Gutscheincodes weiterhin erkannt werden,
- Gültigkeit und Restwerte korrekt geprüft werden und
- Einlösungen im ERP-/Warenwirtschaftssystem verbucht werden.
Shop-geführt
Werden Gutscheine direkt im bisherigen Shopsystem erstellt und verwaltet, liegen alle relevanten Gutscheininformationen in der Shop-Datenbank. In diesem Fall müssen die bestehenden Gutscheine im Rahmen der Migration:- aus dem bisherigen Shopsystem exportiert,
- bei Bedarf in das WEBSALE-Format konvertiert und
- anschließend in den WEBSALE Shop importiert werden.
- Gutscheincode,
- Typ und Wert (z. B. Betrag, Prozent),
- Restwert (bei Wertgutscheinen),
- Gültigkeitszeitraum,
- Einlösestatus,
- ggf. Kundenzuordnung oder Einschränkungen (z. B. bestimmte Kundengruppen, Sortimente).
Bonuspunkte & Guthaben
Bonuspunkte- und Prämiensysteme, Kundenkarten-Guthaben oder vergleichbare Modelle ermöglichen es Kunden, bei Bestellungen Punkte oder Geldwerte zu sammeln und später als Rabatt oder Zahlungsmittel einzulösen. Bei einem Systemwechsel sollte sichergestellt werden, dass bereits aufgebaute Punktestände und Guthaben nicht verloren gehen und nach der Umstellung weiter genutzt werden können. Für Bonuspunkte und Guthaben gibt es typischerweise zwei Szenarien:ERP-/Warenwirtschaft-geführt
Werden Bonuspunkte, Prämien und Guthaben in einem ERP- oder Warenwirtschaftssystem geführt, ist dieses System für die Berechnung und Verwaltung der Werte verantwortlich (Sammeln, Einlösen, Restwerte, Gültigkeit). Der Shop greift in diesem Fall über Schnittstellen auf diese Informationen zu, etwa um:- aktuelle Punktestände oder Guthaben im Kundenkonto anzuzeigen,
- bei Bestellungen das Sammeln neuer Punkte anzustoßen oder
- eingelöste Punkte und Guthaben an das ERP/Warenwirtschaftssystem zurückzumelden.
Shop-geführt
Werden Bonuspunkte, Prämien und Guthaben ausschließlich im bisherigen Shopsystem geführt, liegen die relevanten Stände und Historien in der Shop-Datenbank. In diesem Fall müssen die Daten:- aus dem bisherigen Shopsystem exportiert,
- bei Bedarf in das WEBSALE-Format konvertiert und
- anschließend in den WEBSALE Shop importiert werden.
- eindeutige Kundenkennung (z. B. Kunden-ID, E-Mail),
- aktueller Punktestand bzw. Guthabenwert,
- ggf. Gültigkeitszeiträume oder Ablaufdaten,
- optional Historieninformationen (z. B. wann Punkte gesammelt oder eingelöst wurden).
Produkt-Abonnements
Produkt-Abonnements (z. B. regelmäßige Futterlieferungen für Haustiere, Lieferungen von Supplements oder anderen Verbrauchsartikeln) sollen auch nach einem Systemwechsel zuverlässig weiterlaufen. Ziel der Migration ist, dass bestehende Abos erhalten bleiben und die zugehörigen Bestellungen weiterhin automatisch erzeugt und ausgeliefert werden. Für Produkt-Abonnements gibt es typischerweise zwei Szenarien:ERP-/Warenwirtschaft-geführt
Werden Produkt-Abonnements in einem ERP- bzw. Warenwirtschaftssystem verwaltet (inkl. Lieferintervallen, nächstem Liefertermin, erlaubten Zahlungsarten, Laufzeiten, Pausenfunktionen usw.), ist dieses System führend. Der Shop dient in diesem Fall hauptsächlich zur Anzeige und zur Erfassung von Änderungen durch den Kunden. Bei der Umstellung auf WEBSALE müssen diese Abonnementdaten weiterhin über die entsprechenden Schnittstellen an den WEBSALE Shop übergeben werden (siehe Abschnitt „Schnittstellen“). Damit wird sichergestellt, dass:- bestehende Abonnements im Kundenkonto angezeigt werden,
- automatische Folgebestellungen wie gewohnt ausgelöst werden und
- Änderungen am Abo (z. B. Intervallanpassung, Pause, Kündigung) korrekt verarbeitet werden.
Shop-geführt
Werden Produkt-Abonnements direkt im bisherigen Shopsystem geführt, liegen die relevanten Informationen (z. B. Kunde, Produkt, Lieferintervall, nächster Liefertermin, Zahlungsart, Status, ggf. Pauseninformationen) in der Shop-Datenbank. In diesem Fall müssen diese Daten:- aus dem bisherigen Shopsystem exportiert,
- bei Bedarf in das WEBSALE-Format konvertiert und
- anschließend in den WEBSALE Shop importiert werden.
- verfügbare Lieferintervalle,
- erlaubte Zahlungsarten für Abonnements,
- Funktionen wie Pausieren, Reaktivieren oder Beenden von Abos
URLs, URL-Strukturen & Weiterleitungen
URLs, interne Verlinkung und Weiterleitungen gehören zu den sensibelsten Bereichen bei der Umstellung eines Shopsystems. Fehler in diesem Bereich können sich direkt auf Sichtbarkeit in Suchmaschinen, auf Kampagnenlinks und auf gespeicherte Lesezeichen der Kunden auswirken. WEBSALE stellt deshalb umfangreiche Funktionen zur Verfügung, um bestehende URL-Strukturen weitgehend beizubehalten und Weiterleitungen kontrolliert zu steuern.URL-Struktur / URL-Schema
Um unnötige Weiterleitungen zu vermeiden, bietet der WEBSALE Shop eine flexible URL-Konfiguration. Damit können URL-Strukturen (URL-Schemata) für SEO-relevante Seiten so definiert werden, dass sie den bisherigen Strukturen entsprechen, z. B. für:- Produktseiten
- Kategorieseiten
- Inhalts- und Content-Seiten (z. B. „Über uns“, Landingpages)
Kurzadressen & Kampagnen-URLs
Viele Shops nutzen spezielle Kurzadressen bzw. Kampagnen-URLs, um Landingpages für Marketingmaßnahmen, Newsletter, Social-Media-Posts oder Printkampagnen anzusteuern. Diese Kurzadressen können im WEBSALE Shop ebenfalls abgebildet werden:- Bestehende Kurz- oder Kampagnen-URLs aus dem bisherigen Shopsystem können, sofern sie bekannt bzw. exportierbar sind, übernommen und im WEBSALE Shop eingerichtet werden.
- Alternativ können diese URLs über den Redirect-Service des WEBSALE Shops auf die entsprechenden Zielseiten weitergeleitet werden.
Bestehende Weiterleitungen aus dem bisherigen Shopsystem
Viele Shopsysteme verfügen über eigene Weiterleitungslogiken, z. B. für:- ausgelistete oder ersetzte Produkte („continued products“),
- entfallene Kategorien,
- strukturbedingte URL-Änderungen.
- Nachfolge- oder Ersatzprodukte,
- übergeordnete Kategorien,
- definierte Zielseiten.
Weiterleitungskonzept im WEBSALE Shop (Redirect-Service)
Unabhängig von eventuell übernommenen Alt-Weiterleitungen greift mit der Inbetriebnahme des WEBSALE Shops das eigene Weiterleitungskonzept des Systems. Wesentliche Bestandteile sind:- Automatische Weiterleitungen für Produkte und Kategorien, die im System als ersetzt, verschoben oder entfernt gekennzeichnet werden.
- Ein Redirect-Service, mit dem gezielt individuelle Weiterleitungen konfiguriert werden können, z. B.:
- 301-Weiterleitungen von alten URLs auf neue Zielseiten (Produkte, Kategorien, Content-Seiten),
- gezielte Weiterleitungen auf eine definierte Landingpage,
- Weiterleitungen auf eine 404-Seite, wenn Inhalte bewusst nicht mehr angeboten werden sollen.
SEO-Begleitung beim Systemwechsel
Aufgrund der Bedeutung von URLs, Weiterleitungen und SEO-Einstellungen wird dringend empfohlen, den Systemwechsel von einem SEO-Spezialisten begleiten zu lassen. Diese Person kann z. B.:- das URL-Schema im WEBSALE Shop mitplanen,
- eine Liste besonders wichtiger URLs aus dem bisherigen Shopsystem erstellen und deren Abbildung bzw. Weiterleitung prüfen,
- über das Admin Interface Weiterleitungen (Redirects) und URL-Anpassungen konfigurieren,
- weitere SEO-Einstellungen im WEBSALE Shop vornehmen, z. B.:
- Konfiguration von Meta-Daten (Title, Description),
- Pflege von SEO-relevanten Schemata und Strukturen,
- Einrichtung und Aktualisierung von Sitemaps.
Tracking-Informationen & Analysen
Unter Tracking-Informationen und Analysen fallen z. B. Seitenaufrufe, Klicks, Events, Conversion-Tracking, Funnel-Auswertungen und vergleichbare Messungen des Nutzerverhaltens. In der Praxis werden diese Daten häufig über externe Tracking- und Analyse-Dienste verarbeitet, z. B. Google Analytics / GA4, Matomo, econda oder vergleichbare Systeme.Externe Tracking- und Analyse-Systeme
Für diese Systeme werden im Shop in der Regel:- Tracking-Snippets,
- Tag-Manager-Container (z. B. Google Tag Manager),
- oder individuelle Skripte und Events
Der WEBSALE Shop kann die für die Tracking-Snippets benötigten Informationen (z. B. Produktdaten, Bestellwerte, Kundenzustände, DataLayer-Informationen) bereitstellen, sodass die bestehenden Tracking-Pipelines weiter befüllt werden können. Bei der Umstellung auf WEBSALE geht es daher insbesondere um:
- Übernahme bzw. Neueinbindung der vorhandenen Tracking-IDs, Container-IDs und Snippets,
- Abbildung der bisher genutzten Events und Parameter im neuen Shop (z. B. via DataLayer oder direkte Übergabe),
- Funktionsprüfung der Integration (Testbestellungen, Test-Events).
Shop-eigene Statistiken
Viele Shopsysteme stellen zusätzlich interne Statistiken und Auswertungen zur Verfügung, z. B.:- Auswertungen zum Nutzungsverhalten,
- Kennzahlen zu Produkten und Kategorien,
- Bestell- und Umsatzstatistiken.
Anfragen
Formulare (z. B. für Kontaktanfragen, Widerrufe, Rückrufservice, Reklamationen) dienen dazu, Kundenanliegen strukturiert zu erfassen und an die richtigen Stellen weiterzuleiten. In WEBSALE können die benötigten Formulare direkt im System erstellt werden. Die Formularerstellung ist flexibel und ermöglicht unter anderem:- frei definierbare Felder,
- Abhängigkeiten zwischen Eingaben (z. B. zusätzliche Felder je nach Auswahl),
- Plausibilitätsprüfungen und Validierungen,
- Adressprüfungen analog zu Rechnungs- und Lieferadressen.
- per E-Mail an definierte Adressen beim Händler gesendet werden,
- an externe Systeme (z. B. CRM-Systeme) weitergegeben werden,
- direkt im Admin Interface eingesehen und bearbeitet werden.
Verfügbarkeitsalarame resp. Verfügbarkeits-Benachrichtigungen
WEBSALE bietet die Möglichkeit, für aktuell nicht verfügbare Produkte Verfügbarkeitsalarme bzw. Verfügbarkeits-Benachrichtigungen zu hinterlegen. Kunden können sich eintragen, wenn ein Produkt ausverkauft ist, und werden automatisch informiert, sobald der Artikel wieder verfügbar ist. Die dafür benötigten Informationen (z. B. Produktreferenz, Kontaktangabe, Zeitpunkt der Registrierung) werden im WEBSALE Shop in der Datenbank gespeichert und bei Bestandsänderungen ausgewertet. Stellt das bisherige Shopsystem eine vergleichbare Funktion zur Verfügung und können die dort hinterlegten Verfügbarkeitsalarme exportiert werden, können diese Daten:- aus dem bisherigen Shopsystem exportiert,
- bei Bedarf in das WEBSALE-Format konvertiert und
- anschließend in den WEBSALE Shop importiert werden.
- eine eindeutige Zuordnung zum jeweiligen Produkt (z. B. Produktindex, Artikelnummer, StoreID etc.) möglich ist und
- nur offene, noch nicht ausgelöste Benachrichtigungen übernommen werden.
- ab wann ein Produkt wieder als „verfügbar“ gilt (z. B. ab einer bestimmten Bestandsmenge),
- unter welchen Bedingungen eine Verfügbarkeitsbenachrichtigung ausgelöst wird und
- in welcher Form die Benachrichtigung erfolgen soll.
Inhalte & Content-Seiten
Unter Inhalte bzw. Content-Seiten fallen z. B.:- rechtliche Seiten wie Impressum, AGB, Datenschutzerklärung,
- Informationsseiten wie „Wir über uns“, FAQ, Service-Seiten,
- Landingpages und Kampagnenseiten,
- Content-Elemente und Widgets wie Slider auf der Startseite, Teaserflächen, Banner u. ä.
Externes CMS-geführt
Werden Seiten und Content-Elemente bereits über ein externes CMS-System gepflegt und über eine Anbindung im bisherigen Shopsystem ausgespielt, verbleiben die Inhalte in der Regel weiterhin im CMS. Bei der Umstellung auf WEBSALE ist dann vor allem relevant:- die Anbindung des bestehenden CMS an den WEBSALE Shop (z. B. über APIs oder Feed-Formate),
- die Anpassung der Templates in WEBSALE, damit die gelieferten Inhalte an den gewünschten Stellen ausgegeben werden,
- ggf. die Übernahme bestehender URL-Strukturen für wichtige Content-Seiten (siehe auch SEO-URLs).
Shop-geführt
Werden Inhalte direkt im bisherigen Shopsystem gepflegt (z. B. CMS-Funktionen des Shops, statische Seiten, Content-Widgets), liegen die Inhalte in der Shop-Datenbank oder in shop-spezifischen Strukturen vor. In diesem Fall sollte geprüft werden:- ob ein Export der Inhalte möglich ist, idealerweise in einem strukturierten Format (z. B. JSON),
- ob dabei Metadaten wie Seitentyp, Position im Shop, Sprachvarianten, SEO-Informationen (Titel, Beschreibung) mit ausgegeben werden.
